Warum ist das Targeting so wichtig, wenn man doch auch die Standardeinstellungen von Facebook nutzen kann?

Wer sein Budget so effizient wie möglich einsetzen und vor allem die richtige Zielgruppe erreichen möchte, der sollte tiefer in dieses Thema einsteigen. Denn Facebook bietet eine Reihe von Optionen für ein zielgenaues Targeting.

Die Grundlagen für das Targeting auf Facebook sollte jeder kennen:

  • Geschlecht
  • Alter
  • Sprache
  • Land
  • Ort

Außerdem bekannt sollten die Optionen sein wie:

  • Beziehungsstatus (Single, verheiratet, getrennt, … )
  • Bildung
  • Arbeitgeber genau oder nach Industriezweig
  • allgemeine Interessen wie Musik, Spiele, Dating, …
  • genaue Interessen

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Besucherzahlen Deiner Webseite

Eine Targeting-Option ist die Auswahl Besucherzahlen Deiner Webseite. Um die Möglichkeiten dieser Option nutzen zu können, sollte ein Custom Audience Pixel auf der Webseite integriert werden. Auf diese Weise lassen sich Zielgruppen darüber definieren, ob ein bestimmter Personenkreis die Webseite innerhalb eines bestimmten Zeitraums besucht bzw. nicht besucht hat.

Mit Hilfe benutzerdefinierter Kombinationen können Zielgruppen noch weiter spezifiziert werden, indem die Kampagne zum Beispiel ausschließlich an Personen adressiert wird, die Seiten zu einer bestimmten Produktgruppe oder zu einem bestimmten Thema besucht haben.

Standorte

Als Standorte können zum Beispiel Länder, geografische Regionen, Städte oder Postleitzahlbereichen gewählt werden.

Achten Sie darauf, dass Sie nur Zielbereiche auswählen, die für Sie geschäftlich wirklich relevant sind.

Für startklar! media als Agentur für Digitale Kommunikation ist es durchaus sinnvoll, Facebook-Kampagnen an Personen in ganz Deutschland auszuliefern.

Alter und Geschlecht

Nutzen Sie die Einstellungen zu Alter und Geschlecht, wenn sich Ihre Kampagne an eine bestimmte Altersgruppe oder ausschließlich an weibliche bzw. männliche Facebook-Nutzer richtet.

Sprachen und weitere demografische Angaben

Über diese Einstellung lassen sich unnötige Streuverluste vermeiden. Denn nicht alle Facebook-Nutzer, die Sie über einen bestimmten Standort adressieren, sprechen auch die gleiche Sprache. Besonders wichtig ist diese Option, wenn Sie Facebook-Kampagnen in multilingualen Ländern wie zum Beispiel der Schweiz, Luxemburg oder auch Belgien schalten.

Über das Drop-Down-Menü können Sie darüber hinaus weitere demografische Selektionskriterien auswählen, zum Beispiel: Ausbildungsgrade, Beschäftigungen in bestimmten Branchen, Berufsbezeichnungen uvm.

Interessen

Hier entfaltet das Adressuniversum von Facebook seine ganzen Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Zielgruppe direkt aus einer Vielzahl vordefinierter Kategorien und Unterkategorien auswählen.

Unter Umständen werden Sie jedoch feststellen, dass diese Einteilungen für Ihre Kampagnen noch nicht trennscharf genug sind. Deshalb empfiehlt es sich oft, das Targeting über Interessen manuell zu verfeinern.

Beispiel: Sie haben ein neues kostenpflichtiges Tool für Social Media Manager entwickelt und möchten dieses über Facebook bewerben. Sie könnten dafür natürlich die vordefinierte Zielgruppe Software auswählen, die Sie unter den übergeordneten Kategorien Technologie/Computer finden. Facebook listet Ihnen dafür mehr als 499 Millionen potentielle Zielpersonen auf. Doch höchstwahrscheinlich wird sich nur ein Bruchteil dieser Zielgruppe überhaupt für Software interessieren. Deshalb ist es in diesem Fall sinnvoller, wenn Sie zum Beispiel das Keyword „Social Media“ direkt eingeben. In unserem Beispiel schränkt sich die potentielle Zielgruppe von mehr als 499 Millionen (weltweit) auf die sehr viel relevantere Zielgruppe von ca. 6,7 Millionen (weltweit) ein. Je nachdem, welche Einschränkungen Sie zusätzlich vornehmen, können Sie die potentielle Zielgruppe noch präziser definieren.

Verhalten

Für bestimmte Facebook-Kampagne kann auch die Option Verhalten sehr nützlich sein. In diesem Fall wählen Sie Ihre Zielgruppe anhand bestimmter Aktivitäten aus. So können Sie zum Beispiel als Buchhandlung für Reiseliteratur über Facebook ganz gezielt Personen in Ihrer Nähe ansprechen, die regelmäßig reisen oder eine bestimmte Reise planen.

Interessante Verhaltens-Kategorien sind auch: Digitale Aktivitäten oder die Nutzung von Mobilgeräten.

Verbindungen

Schließlich haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe danach zu definieren, in welcher Verbindung Sie zu Ihnen steht.

Wählen Sie zum Beispiel alle Personen aus, die Ihre Facebook-Unternehmensseite geliked haben, die Ihre App benutzen oder an einer Ihrer Veranstaltung teilnehmen. Sie können diese Personen aber auch bewusst ausschließen oder gezielt deren Facebook-Freunde einladen, wenn Sie weitere Fans oder Interessenten gewinnen wollen.

Das Zielgruppen-Barometer

Einen hilfreichen ersten Anhaltspunkt für ein effizientes Targeting gibt Ihnen das Zielgruppen-Barometer. Dieses fasst die Parameter Ihrer Zielgruppendefinition zusammen. Hier erkennen Sie auf einen Blick, ob die Reichweite Ihrer Kampagne zu weit (zu unspezifisch) ist und wahrscheinlich zu hohen Streuverlusten führt. Oder aber – das andere Extrem –, ob Ihre Auswahl zu spezifisch ist und Sie lediglich eine sehr geringe Anzahl von Zielpersonen erreichen. Achten Sie darauf, dass Sie sich mit Ihrer Zielgruppenauswahl immer im grünen Bereich bewegen.

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